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SUMMARY:Biennale der urbanen Landschaft: Digitale Realitäten
DESCRIPTION:Wir sind Teil der Biennale der urbanen Landschaft! Als Partner des Events verantworten wir als Places-Team vom 11.-17.09. den Themenschwerpunkt “Digitale Realitäten”. Hier findet ihr alle Infos zu unserem Programm. Unter “Workshops” bekommt ihr Einblicke in die Themen unserer Arbeitssesssion und den jeweiligen Link zur Anmeldung. Im Bereich Hackathon in Residence erfahrt ihr mehr über die 20 Teilnehmer*innen des einwöchigen Hackathons. Diese kommen aus ganz Europa\, bringen unterschiedlichste Expertise mit und werden so eine Woche lang an Prototypen für die nachhaltige Stadt der Zukunft entwickeln. Alle weiteren Programmpunkte\, Führungen\, Exkurstionen\, Panels und Vorträge findet ihr im Timetable weiter unten. \n folge dieser Abkürzung direkt zum Programm in der web-App \nProgramm\nPraktisch digital – Workshops\nDienstag\, 13. September\nGestalten und Bauen in Virtual Reality\ngeleitet von Sabrina Chmielewski und Matthias Krentzek\n17:00 – 19:00 Uhr\nmxr lab\, Bochumer Straße 109\, 45886 Gelsenkirchen \nEinen dreidimensionalen Entwurf eines Gebäudes einer Straße oder eines Parks\, virtuell per VR-Brille zu begehen\, ist eine großartige Möglichkeit\, realistische Raumeindrücke zu vermitteln.\nDieser Workshop setzt ein bis zwei Schritte früher an und stellt Möglichkeiten vor\, Virtual-Reality-Technologie schon im Entwurfsprozess zu nutzen. Die 3D-Modelle entstehen diesem Ansatz folgend nicht zuerst mit Maus\, Tastatur und Bildschirm\, sondern direkt im dreidimensionalen Raum. Werkzeuge der Gestaltung sind hier\, neben VR-Brille und -Controllern\, die eigenen Hände. Es ist eine faszinierende Art und Weise\, mit Formen\, Positionen und Proportionen zu spielen und die so entstandenen Gestaltungsideen mit anderen zu diskutieren und live zu verändern.\nNach einer Einführung in die Welt der Virtual Reality wollen wir ein solches VR-Planungstool im Detail vorstellen. Es sind ausreichend VR-Brillen vorhanden\, so dass alle Teilnehmenden die Anwendung testen und erste Entwürfe gestalten können. \nDieser Workshop richtet sich sowohl an VR-Anfänger:innen als auch an Fortgeschrittene\, die schon erste Erfahrungen mit Virtual Reality gemacht haben. Alle Interessierten sind herzlich willkommen\, egal aus welcher Disziplin\, mit welchem Hintergrund oder welchen Alters.\nDie Plätze sind begrenzt\, eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. \nJetzt anmelden \nMittwoch\, 14. September\nAugmented Reality für die Stadt von morgen: Wie wir Technologie praktisch einsetzten\ngeleitet von Robin Römer\n17:00 – 19:00 Uhr\nmxr lab\, Bochumer Straße 109\, 45886 Gelsenkirchen \nMit Augmented Reality wird die Zukunft der Stadt sichtbar. Spielerisch können Veränderungen im Raum erlebt und die Zukunft auch von Bürger:innen selbst gestaltet werden. Schon heute laufen wir durch die Stadt von morgen und begeistern so alle Menschen von der Transformation zur grünen und nachhaltigen Stadt.\nGanz so einfach ist es dann doch nicht. Die Begleitung der Stadtplanung mit Augmented Reality ist nicht direkt besser\, weil neue Technologie eingesetzt wird. Es entstehen neue Hemmschwellen\, die überwunden und neue Räume\, die gefüllt werden wollen.\nIm Workshop schlüpfen wir in die Rolle von Beteiligten in einem stadtplanerischen Prozess. Wir probieren verschiedene technische Möglichkeiten aus und gestalten selbst einen Raum neu. So erleben wir die Grenzen des gestalterischen Prozesses bei der Planung mit AR. Anhand von Leitfragen werden Herausforderungen gesammelt und erste mögliche Lösungen für eine konstruktive Einbindung von AR in den stadtplanerischen Prozess erarbeitet. \nDie Plätze sind begrenzt\, eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. \nJetzt anmelden \nDonnerstag\, 15. September\nGame Design meets Architecture\ngeleitet von Alex Bednarz\n17:00 – 19:00Uhr\nmxr lab\, Bochumer Straße 109\, 45886 Gelsenkirchen \nEinerseits gehören CAD-Software und 3D-Renderings zum Handwerkszeug von Architekt:innen und Planer:innen. Auf der anderen Seite gestalten Game Designer regelmäßig urbane Räume als Schauplatz ihrer Spiele. Dieser Workshop möchte Vertreter:innen beider Welten miteinander in Kontakt bringen.\nNach einer Einführung in die Welt des Game Designs wollen wir in den Austausch kommen und uns so verwegenen Fragen nähern wie: Kann eine Spiele-Engine Planer:innen dabei helfen\, klimaresiliente Gebäude und Plätze zu simulieren?\nDieser Workshop richtet sich besonders an Architekt:innen und Planer:innen (und solche\, die es werden wollen). Sie erhalten hier einen Einblick in die grundsätzlichen Konzepte des Game Designs. Genauso willkommen sind Game-Entwickler:innen mit einem Faible für nachhaltige Architektur sowie – wie immer bei lala.ruhr – alle Grenzgänger:innen\, die sich in keine Schublade einsortieren lassen.\nDie Plätze sind begrenzt\, eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Nach Möglichkeit bitte einen Laptop und nach Wunsch eigene 3D-Projekte mitbringen. \nJetzt anmelden \nTimetable Freitag & Samstag\nFreitag\, 16. September 2022 \n13:00 – 15:00 Uhr\nDigital Twin – und was jetzt?\nNachdem der “Digital Twin” unter Stadtplaner:innen\, Mitarbeiter:innen im Katasteramt und bei Digitalexpert:innen in der Verwaltung ein gängiger Begriff ist\, stellt sich die Frage nach Mehrwert und Anwendung der virtuellen Modelle in der Praxis. Bevor unsere drei Gäste miteinander ins Gespräch kommen\, präsentiert jeder in 15 Minuten\, wie der aktuelle Praxisansatz der jeweiligen Institution ist. Im anschließenden Panel blicken die drei Experten gemeinsam mit Moderator Dimitri Ravin auf aktuelle und zukünftige Potentiale jenseits theoretischer Visionen. \n15:00 – 18:30 Uhr\nVR Exkursionen\nAm 16. & 17.9. bieten wir virtuelle Exkursionen an\, für die ihr das Festivalgebiet nicht verlassen müsst. Im mxr lab auf der Bochumer Straße können Virtual-Reality-Anfänger:innen erste Schritte machen und Fortgeschrittene neue Einblicke in die VR gewinnen. Dabei stehen Ausflüge ins Metaverse oder das Kennenlernen von Planungs- und Simulationstools auf dem Programm. \n17:00 – 18:00 Uhr\nErgebnisse Hackathon in Residence – Geführte Tour\nFür den Hackathon in Residence im Rahmen der Biennale kommen 20 Teilnehmer:innen aus ganz Europa u.a. aus den Niederlanden\, Großbritannien\, Slowenien und Frankreich nach Gelsenkirchen. Vom 12.-16.09. arbeiten\, konzipieren\, programmieren und gestalten sie in gemischten Teams aus Architekt:innen\, Landschaftsarchitekt:innen\, Programmierer:innen und Künstler:innen eine Woche vor Ort zusammen konkrete Lösungen für die digitale und nachhaltige Stadt.\nDie Herausforderungen\, an denen die interdisziplinären Teams arbeiten\, sind konkrete Aufgabenstellungen auf dem Festivalgelände. Wie kann z.B. unterirdische Infrastruktur sichtbar gemacht werden? Was sind Lösungen um großräumige Flächenversiegelungen in Zukunft zu vermeiden? Wie können urbane Flächen besser und effizienter genutzt werden und welche Einfluss haben grau und grün eigentlich auf unsere Gesundheit?\nDie Ergebnisse der Arbeitswoche können am 16 & 17.9. bei geführten Touren im Festivalgebiet entdeckt und getestet werden. In einem knapp 20-minütigen Spaziergang vom Wissenschaftspark über die Bochumer Straße werden die in der Woche entwickelten Prototypen der Teams erlebbar und im direkten Kontext des Quartiers präsentiert. Wer nicht an einer Führung teilnehmen kann oder möchte\, kann die Spots des Hackathons auch auf eigene Faust erkunden.\nDie Touren starten am Infopunkt in der Arakde des Wissenschaftsparks.\nTipp: Parallel zur Ausstellung der Hackathon-Ergebnisse finden die virtuellen Exkursionen im mxr lab statt\, das sich genau auf der Hälfte des Rundgangs neben der Heilig-Kreuz-Kirche befindet. \nSamstag\, 17. September 2022 \n11:00 – 12:00 Uhr\nErgebnisse Hackathon in Residence – Geführte Tour\nFür den Hackathon in Residence im Rahmen der Biennale kommen 20 Teilnehmer:innen aus ganz Europa u.a. aus den Niederlanden\, Großbritannien\, Slowenien und Frankreich nach Gelsenkirchen. Vom 12.-16.09. arbeiten\, konzipieren\, programmieren und gestalten sie in gemischten Teams aus Architekt:innen\, Landschaftsarchitekt:innen\, Programmierer:innen und Künstler:innen eine Woche vor Ort zusammen konkrete Lösungen für die digitale und nachhaltige Stadt.\nDie Herausforderungen\, an denen die interdisziplinären Teams arbeiten\, sind konkrete Aufgabenstellungen auf dem Festivalgelände. Wie kann z.B. unterirdische Infrastruktur sichtbar gemacht werden? Was sind Lösungen um großräumige Flächenversiegelungen in Zukunft zu vermeiden? Wie können urbane Flächen besser und effizienter genutzt werden und welche Einfluss haben grau und grün eigentlich auf unsere Gesundheit?\nDie Ergebnisse der Arbeitswoche können am 16 & 17.9. bei geführten Touren im Festivalgebiet entdeckt und getestet werden. In einem knapp 20-minütigen Spaziergang vom Wissenschaftspark über die Bochumer Straße werden die in der Woche entwickelten Prototypen der Teams erlebbar und im direkten Kontext des Quartiers präsentiert. Wer nicht an einer Führung teilnehmen kann oder möchte\, kann die Spots des Hackathons auch auf eigene Faust erkunden.\nDie Touren starten am Infopunkt in der Arakde des Wissenschaftsparks.\nTipp: Parallel zur Ausstellung der Hackathon-Ergebnisse finden die virtuellen Exkursionen im mxr lab statt\, das sich genau auf der Hälfte des Rundgangs neben der Heilig-Kreuz-Kirche befindet. \n11:00 – 18:30 Uhr\nVR Exkursionen\nAm 16. & 17.9. bieten wir virtuelle Exkursionen an\, für die ihr das Festivalgebiet nicht verlassen müsst. Im mxr lab auf der Bochumer Straße können Virtual-Reality-Anfänger:innen erste Schritte machen und Fortgeschrittene neue Einblicke in die VR gewinnen. Dabei stehen Ausflüge ins Metaverse oder das Kennenlernen von Planungs- und Simulationstools auf dem Programm. \n11:00 – 11:30 Uhr\nPartizipation und digitale Werkzeuge – von der Beteiligung zur Co-Creation\nVortrag von Steffen Budweg\nVon der Beteiligung zur Co-Creation – Beispiele und Erfahrungen vom Einsatz digitaler Werkzeuge in einem europäischen Städtenetzwerk für mehr Bürger:innenbeteiligung \n11:30 – 12:00 Uhr\nNachhaltige Künstliche Intelligenz\nVortrag von Danko Nikolić\nAktuell sind für den Einsatz Künstlicher Intelligenz enorme Mengen Energie notwendig\, um die besten Modelle trainieren zu können. Im Gegensatz dazu benötigt das menschliche Gehirn vergleichsweise winzige Mengen an Energie. Dennoch ist der Mensch in den meisten Aufgaben klüger als die KI. Das Ziel für die Zukunft unserer Technologie ist es\, eine KI zu entwickeln\, die genauso energieeffizient ist wie das menschliche Gehirn. In seinem Vortrag wird Dr. Danko Nikolić einige “Tricks” erläutern\, die das menschliche Gehirn anwendet\, um effizient zu arbeiten. Einer dieser “Tricks” besteht zum Beispiel darin\, dass es in der Lage ist\, aus kleinen Datenmengen zu lernen. Zudem besitzt unser Gehirn die Fähigkeit\, große Teile abzuschalten und nur einen kleinen Teil des Netzwerks zu nutzen – nur den Teil\, der im jeweiligen Moment benötigt wird. In Zukunft wird auch KI diese biologischen Strategien übernehmen müssen\, um Nachhaltigkeit zu erreichen. \n12:00 – 12:30 Uhr\nWie wir uns gegen die Folgen des Klimawandels wappnen können\nVortrag von Robin Römer\nGerade erst ist die letzte Hitze verflogen\, der Asphalt wieder fest geworden und der Andrang auf den Badesee oder den kühlenden Wald vor der Stadt hat nachgelassen. Doch die Verschnaufpausen vor dem nächsten langen Sommer werden immer kürzer und Hitzeperioden immer länger. Umso wichtiger ist es da\, unsere Stadt in eine kühle Oase zu verwandeln.\nDie Transformation hin zur kühlen und grünen Straße ist nicht neu\, doch in Planungsprozessen werden Klimafolgeanpassungen immer noch nicht konsequent mitgedacht. Deshalb hat die E.ON Stiftung das Projekt „Streetplaner“ ins Leben gerufen\, in dem bei Platz- und Straßengestaltungen in Essen Mikroklimaanalysen durch Augmented Reality zum Leben erweckt werden.\nWie das funktioniert und warum wir auf diese Weise mehr Menschen für eine Neuaufteilung des Stadtraums gewinnen\, erklärt Robin von cityscaper. \n12:30 – 13:00 Uhr\nDoes it matter what worlds make stories? Chancen\, Risikien & Perspektiven von VR/AR/XR in der kollaborativen Stadtgestaltung\nVortrag von Imanuel Schipper\nPartizipation\, Kollaboration\, Beteiligung – sind das sowohl Lösungen für alle Probleme als auch ein Albtraum? Wie können (und werden) VR/AR/XR in der Stadtgestaltung eingesetzt\, so dass multiple Stakeholder zu Wort kommen? Ist die Technologie eine Hilfe oder eher eine Hürde? Wer darf (und kann) da überhaupt mitspielen? Und was wollen wir überhaupt erreichen? Was für eine Welt des Zusammenlebens erbauen (oder erdenken)?\nDer Vortrag zeigt anhand von Projekten des City Science Lab der HCU Hamburg Perspektiven von kollaborativen digitalen Tools und Konzepten für eine zukünftige Stadtgestaltung und Planung.ken)? \n13:00 – 14:00 Uhr\nErgebnisse Hackathon in Residence – Geführte Tour\nFür den Hackathon in Residence im Rahmen der Biennale kommen 20 Teilnehmer:innen aus ganz Europa u.a. aus den Niederlanden\, Großbritannien\, Slowenien und Frankreich nach Gelsenkirchen. Vom 12.-16.09. arbeiten\, konzipieren\, programmieren und gestalten sie in gemischten Teams aus Architekt:innen\, Landschaftsarchitekt:innen\, Programmierer:innen und Künstler:innen eine Woche vor Ort zusammen konkrete Lösungen für die digitale und nachhaltige Stadt.\nDie Herausforderungen\, an denen die interdisziplinären Teams arbeiten\, sind konkrete Aufgabenstellungen auf dem Festivalgelände. Wie kann z.B. unterirdische Infrastruktur sichtbar gemacht werden? Was sind Lösungen um großräumige Flächenversiegelungen in Zukunft zu vermeiden? Wie können urbane Flächen besser und effizienter genutzt werden und welche Einfluss haben grau und grün eigentlich auf unsere Gesundheit?\nDie Ergebnisse der Arbeitswoche können am 16 & 17.9. bei geführten Touren im Festivalgebiet entdeckt und getestet werden. In einem knapp 20-minütigen Spaziergang vom Wissenschaftspark über die Bochumer Straße werden die in der Woche entwickelten Prototypen der Teams erlebbar und im direkten Kontext des Quartiers präsentiert. Wer nicht an einer Führung teilnehmen kann oder möchte\, kann die Spots des Hackathons auch auf eigene Faust erkunden.\nDie Touren starten am Infopunkt in der Arakde des Wissenschaftsparks.\nTipp: Parallel zur Ausstellung der Hackathon-Ergebnisse finden die virtuellen Exkursionen im mxr lab statt\, das sich genau auf der Hälfte des Rundgangs neben der Heilig-Kreuz-Kirche befindet. \n13:00 – 15:00 Uhr\nREGIONMAKER 2.0: What kind of digital models are needed to speculate\, visualise and realise futures for our cities\, regions and the planet?\nDeep Dive with Leo Stuckardt\, Jaka Korla and Janka Lengyel\nEN/NL / Published in 2002\, the speculative design project “The Regionmaker” by MVRDV and Daniel Dekkers anticipated a shift towards data-driven urban and regional planning processes. Being equally a vision for the RheinRuhr region and a manual for the RegionMaker software\, the project recognised the profound entanglements of design and the tools that enable design.\n20 years later\, the data-modelling and simulation techniques of the RegionMaker have become common practice around the world. Beyond that the exponential evolution of computing power\, (remote) sensing and machine learning techniques offer new opportunities for the collection and interpretation of spatial data.\nThe workshop will explore what kind of tools we can imagine to respond to a growing inventory of urban\, regional and planetary urgencies. \n15:00 – 15:30 Uhr\nVisuelle Utopien und digitales Gärtnern\nVortrag von Jan Kamensky\nJan Kamensky gibt Einblicke in das Projekt und erzählt über seine Motivation. Was hat es mit der Verwendung des Begriffs der Utopie auf sich? Warum hilft uns die Sprache der Bilder dabei\, unser Bewusstsein zu verändern und Achtsamkeit zu entwickeln? Dabei gibt es auch die Möglichkeit zum Austausch. \n15:00 – 16:00 Uhr\nErgebnisse Hackathon in Residence – Geführte Tour\nFür den Hackathon in Residence im Rahmen der Biennale kommen 20 Teilnehmer:innen aus ganz Europa u.a. aus den Niederlanden\, Großbritannien\, Slowenien und Frankreich nach Gelsenkirchen. Vom 12.-16.09. arbeiten\, konzipieren\, programmieren und gestalten sie in gemischten Teams aus Architekt:innen\, Landschaftsarchitekt:innen\, Programmierer:innen und Künstler:innen eine Woche vor Ort zusammen konkrete Lösungen für die digitale und nachhaltige Stadt.\nDie Herausforderungen\, an denen die interdisziplinären Teams arbeiten\, sind konkrete Aufgabenstellungen auf dem Festivalgelände. Wie kann z.B. unterirdische Infrastruktur sichtbar gemacht werden? Was sind Lösungen um großräumige Flächenversiegelungen in Zukunft zu vermeiden? Wie können urbane Flächen besser und effizienter genutzt werden und welche Einfluss haben grau und grün eigentlich auf unsere Gesundheit?\nDie Ergebnisse der Arbeitswoche können am 16 & 17.9. bei geführten Touren im Festivalgebiet entdeckt und getestet werden. In einem knapp 20-minütigen Spaziergang vom Wissenschaftspark über die Bochumer Straße werden die in der Woche entwickelten Prototypen der Teams erlebbar und im direkten Kontext des Quartiers präsentiert. Wer nicht an einer Führung teilnehmen kann oder möchte\, kann die Spots des Hackathons auch auf eigene Faust erkunden.\nDie Touren starten am Infopunkt in der Arakde des Wissenschaftsparks.\nTipp: Parallel zur Ausstellung der Hackathon-Ergebnisse finden die virtuellen Exkursionen im mxr lab statt\, das sich genau auf der Hälfte des Rundgangs neben der Heilig-Kreuz-Kirche befindet. \n15:30 – 16:00 Uhr\nVom Versuch die Straßen mittels Bildern zu befreien\nVortrag von Matthias Heskamp\nBilder von der Zukunft sind mächtige Werkzeuge\, da sie die Vorstellungskraft von Menschen erweitern und dadurch beeinflussen. Wir alle kennen beispielsweise die bildgewaltigen Automobilwerbungen\, die uns eine bessere Zukunft versprechen\, würden wir uns nur für das neuste Fahrzeugmodell entscheiden… Mit dem „Manifest der freien Straße“ hat die Berliner Denkfabrik paper planes e.V. in Kooperation mit Wissenschaftlern von WZB und TU Berlin nun versucht\, Bilder von einer tatsächlich erstrebenswerten urbanen Zukunft zu erschaffen: Es geht um den Menschen und die Natur im Mittelpunkt\, um die effizientere Nutzung vorhandenen Ressourcen und um Lokalisierung statt Globalisierung.Der Architekt und Bildszenograf von „Straßen befreien“ spricht über den durchlaufenen Lernprozess hin zu den vom 10.09. – 24.09.2022 in der Arkade ausgestellten Bildern (Munscheidstraße 14\, 45886 Gelsenkirchen)\, die Schwierigkeit mit Zukunftsbildern zu emotionalisieren und seiner Liebe zu Straßen. \n16:00 – 16:30 Uhr\n„Summsorik“ im Bienenstock – wie LoRaWAN Bienenstöcke und Städte smarter macht\nVortrag von Tim Mittelstaedt\nDass Bienen fleißig sind ist allseits bekannt – dass sie auch digitale Vorflieger sind\, zeigt Tim Mittelstaedt in seinem Vortrag. Mit LoRaWAN ausgestattet\, können die Bienenbeuten per Fernwartung überwacht werden. Doch LoRaWAN ist nicht nur etwas für Imker. Mit Hilfe dieser Technologie lassen sich auch die Feuchtigkeit von Grünflächen\, Waldbrandgefahr im Moorgebiet\, der CO2-Gehalt im Konferenzraum oder die Parkplatzsituation am Park-and-Ride checken. Was die Technologie kann und wie sie bereits eingesetzt wird hören Sie in diesem Vortrag. \n17:00 – 18:00 Uhr\nErgebnisse Hackathon in Residence – Geführte Tour\nFür den Hackathon in Residence im Rahmen der Biennale kommen 20 Teilnehmer:innen aus ganz Europa u.a. aus den Niederlanden\, Großbritannien\, Slowenien und Frankreich nach Gelsenkirchen. Vom 12.-16.09. arbeiten\, konzipieren\, programmieren und gestalten sie in gemischten Teams aus Architekt:innen\, Landschaftsarchitekt:innen\, Programmierer:innen und Künstler:innen eine Woche vor Ort zusammen konkrete Lösungen für die digitale und nachhaltige Stadt.\nDie Herausforderungen\, an denen die interdisziplinären Teams arbeiten\, sind konkrete Aufgabenstellungen auf dem Festivalgelände. Wie kann z.B. unterirdische Infrastruktur sichtbar gemacht werden? Was sind Lösungen um großräumige Flächenversiegelungen in Zukunft zu vermeiden? Wie können urbane Flächen besser und effizienter genutzt werden und welche Einfluss haben grau und grün eigentlich auf unsere Gesundheit?\nDie Ergebnisse der Arbeitswoche können am 16 & 17.9. bei geführten Touren im Festivalgebiet entdeckt und getestet werden. In einem knapp 20-minütigen Spaziergang vom Wissenschaftspark über die Bochumer Straße werden die in der Woche entwickelten Prototypen der Teams erlebbar und im direkten Kontext des Quartiers präsentiert. Wer nicht an einer Führung teilnehmen kann oder möchte\, kann die Spots des Hackathons auch auf eigene Faust erkunden.\nDie Touren starten am Infopunkt in der Arakde des Wissenschaftsparks.\nTipp: Parallel zur Ausstellung der Hackathon-Ergebnisse finden die virtuellen Exkursionen im mxr lab statt\, das sich genau auf der Hälfte des Rundgangs neben der Heilig-Kreuz-Kirche befindet. \n17:00 – 18:30 Uhr\nNeue Allianzen – Stadtgestaltung plus x\nDeep Dive mit Matthias Krentzek\, Linda Breitlauch und Hubertus Schäfer\nIn diesem Deep Dive geht es um interdisziplinäres Denken und Arbeiten. Analog trifft digital\, Gaming trifft Stadtplanung\, Realität trifft Metaverse. Wie können Disziplinen voneinander lernen und wie lassen sich durch neue Perspektiven frische Ideen für die Gestaltung von Räumen entwickeln?\nZu Beginn des Deep Dives pitchen drei Experten ihr Thema für den anschließenden Deep Dive. Danach habt ihr die Möglichkeit\, euch in einer Stunde tiefer mit dem jeweiligen Thema auseinanderzusetzen. Je 5 Minuten Impulse von Linda Breitlauch\, Matthias Krentzek und Hubertus Schäfer. Im Anschluss 60 minütige Deep Dives (drei Gruppen frei wählbar je nach Themeninteresse) \nDigitale Stadtplanung: wie sieht die Stadt der Zukunft im Metaverse aus?\nMatthias Krentzek lädt Sie zu einem Gedankenexperiment ein: Wie wäre es\, wenn Sie die Stadt\, in der Sie leben\, noch mal neu bauen und dabei alle Fehler der Vergangenheit vermeiden könnten? Wie wäre es\, wenn Sie Ihre Stadt viel weniger auf die Bedürfnisse des Autoverkehrs hin ausrichten würden? Es ist leider nur theoretisch möglich\, einen Stadtraum komplett am Reißbrett zu erschaffen. Für eine andere Art von Raum ist dies aber möglich – und es geschieht genau jetzt. Die größten Tech-Konzerne der Welt arbeiten derzeit fieberhaft an einem neuen Lebensraum. Dieser Raum ist digital\, und er wird unseren Alltag in der Zukunft prägen. Gemeint ist das „Metaverse” – und damit ist das wichtigste Trendwort der Digital-Szene genannt. Der Begriff beschreibt einen digitalen Raum\, der durch Überschneidung von virtueller und physischer Realität entsteht und der dauerhaft und konsistent existiert. \nTechnologie- und Kompetenztransfer mit Games für Nachhaltigkeit und Innovationen\nLeben\, lernen und arbeiten in der digitalisierten Welt – wie man mit Serious Games Komplexität verständlich macht. Die Potenziale der Digitalisierung liegen vor allem in der Gestaltung von interaktiven Anwendungen\, die Partizipation und Veränderungen im gesellschaftlichen Kontext ermöglichen. Unter anderen KI-gestützte Simulationen können dabei helfen\, dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen auf allen Ebenen der Entwicklung von Städten und Gemeinden in den Bereichen Mobilität\, Gesundheitsversorgung\, Bildung\, Teilhabe und Nachhaltigkeit wirkungsvoll und kostengünstig umzusetzen. Dazu ist neben Technologie auch Kreativität erforderlich\, die mit vorhandenen Daten sowie der Beteiligung aller Menschen Lösungen für eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft finden kann. \nEine digital-analoge Erlebnislandschaft der Zukunft\nDas Büro GREENBOX Landschaftsarchitekten entwickelt innovative digital-analoge Lebensräume in Innenstädten und Parkanlagen. Der Firmengründer Hubertus Schäfer berichtet anhand von Projektreferenzen von den Möglichkeiten der Integration einer digitalen Erlebnisebene in der landschaftsarchitektonischen Planung. Im Workshop diskutiert er mit den Teilnehmenden über die vielfältigen Chancen und Herausforderungen von “hybriden” Stadt- und Freiräumen. \nVR-Exkursionen\nAm 16. & 17.9. bieten wir virtuelle Exkursionen an\, für die ihr das Festivalgebiet nicht verlassen müsst. Im mxr lab auf der Bochumer Straße können Virtual-Reality-Anfänger:innen erste Schritte machen und Fortgeschrittene neue Einblicke in die VR gewinnen. Dabei stehen Ausflüge ins Metaverse oder das Kennenlernen von Planungs- und Simulationstools auf dem Programm. \nAlle VR-Exkursionen könnt ihr Freitag von 15:00 – 18:30 Uhr und Samstag von 11:00 – 18:30 Uhr im mxr lab erleben. \nVirtual-Reality-Fahrradtour\nMit Virtual-Reality-Brille auf dem Kopf und auf einem Fahrrad sitzend kann das Ruhrgebiet im virtuellen Raum erradelt werden. Die künstlerische Virtual-Reality-Experience thematisiert die Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft des Ruhrgebiets. Dabei stehen besonders die Verkehrswege der Metropole Ruhr im Fokus. Die Besucher:innen werden sich gleichsam durch Zeit und Raum bewegen. Sie treffen dabei auf unterschiedliche Verkehrsmittel\, die in den verschiedenen Epochen wichtig waren bzw. wichtig sein werden. \nGestalten und Bauen in Virtual Reality\nEinen dreidimensionalen Entwurf eines Gebäudes einer Straße oder eines Parks\, virtuell per VR-Brille zu begehen\, ist eine großartige Möglichkeit\, realistische Raumeindrücke zu vermitteln. Doch es geht noch mehr: Virtual-Reality-Technologie lässt sich schon im Entwurfsprozess nutzen. Die 3D-Modelle entstehen diesem Ansatz folgend nicht zuerst mit Maus\, Tastatur und Bildschirm\, sondern direkt im dreidimensionalen Raum. Werkzeuge der Gestaltung sind hier\, neben VR-Brille und -Controllern\, die eigenen Hände. \nZu Besuch im Metaverse\nDer Begriff Metaverse beschreibt einen gemeinsam erlebbaren\, digitalen Raum\, der dauerhaft und\nkonsistent existiert. Ein Guide begleitet dich bei dieser Exkursion in das sog. „Decentraland” und vermittelt eine leise Ahnung\, wie das zukünftige Metaverse aussehen könnte. Es ist aber schon erkennbar\, dass dieser zukünftige digitale Raum viel mehr mit einer urbanen Landschaft gemein haben wird als alle digitalen Räume\, die wir bisher kannten. \nPlants in Space\nIn modernen Städten werden Pflanzen an außergewöhnlichen Orten und unter herausfordernden Bedingungen kultiviert. Mit Valentin Fleckensteins VR-Experience führen wir diese Entwicklung gedanklich mehrere Schritte weiter – ins Weltall. Die Astrobotanik ist sowohl eine Zukunftsvision als auch eine Wissenschaft\, die sich mit den Möglichkeiten\, Herausforderungen und ethischen Fragen befasst\, die mit dem Anbau\, der Kultivierung und der Nutzung von Pflanzen unter extrem lebensfeindlichen Bedingungen verbunden sind. Dieser virtuelle Ausflug ins All stellt das Verhältnis zwischen Mensch\, Pflanze und Natur ganz grundsätzlich in Frage. \nAdaptives Bauen\nDas Startup Futur2K möchte die enormen CO2-Emissionen des Bausektors massiv reduzieren. Ihr Gebäudebaukasten ist klimapositiv und aus natürlichen Baustoffen hergestellt. Die Gebäude der Zukunft setzen sich – ihrer Vision folgend – aus 22m² großen Einheiten zusammen\, die zu beliebig großen Gebäuden kombiniert werden können. Ein Prototyp der kleinsten Gebäudeeinheit kann in Virtual Reality besichtigt und zu einem beliebig großen Bauwerk kombiniert werden. \nHackathon in Residence\nNeben Workshops ist ein einwöchiger Hackathon zentraler Bestandteil des Programms. Aus der ganzen Welt haben sich Menschen beworben. 20 dieser Bewerber:innen wurden eingeladen und kommen dafür aus ganz Europa u.a. aus den Niederlanden\, Großbritannien\, Slowenien und Frankreich nach Gelsenkirchen. In gemischten Teams aus Architekten:innen\, Landschaftsarchitekten:innen\, Programmierer:innen und Künstler:innen arbeiten sie eine Woche vor Ort zusammen an konkreten Lösungen für die digitale und nachhaltige Stadt. \nDie Herausforderungen\, an denen die interdisziplinären Teams arbeiten\, sind konkrete Aufgabenstellungen auf dem Festivalgelände. Wie kann z.B. unterirdische Infrastruktur sichtbar gemacht werden? Was sind Lösungen um großflächige Flächenversieglungen in Zukunft zu vermeiden? Wie können urbane Flächen besser und effizienter genutzt werden und welche Einfluss haben grau und grün eigentlich auf unsere Gesundheit? \nDie Ergebnisse der Arbeitswoche können am am 16 & 17.9. bei geführten Touren im Festivalgebiet entdeckt und getestet werden. In einem knapp 20-minütigen Spaziergang vom Wissenschaftspark über die Bochumer Straße werden die in der Woche entwickelten Prototypen der Teams erlebbar und im direkten Kontext des Quartiers gezeigt. Wer nicht an einer Führung teilnehmen kann oder möchte\, kann die Spots des Hackathons auch auf eigene Faust erkunden. \n 
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